ELBA offers its students grants to conduct their research in an intercultural setting, which will foster innovation and scientific progress. Through laboratory, practical and classic internships, students, doctoral candidates and employees learn first hand from and through encounters with their host university. Below you can see the experiences of our esteemed ELBA Alumi.


With the help of ELBA, Luca spent a semester in New Jersey working at a research laboratory at TCNJ.

Check out his video compilation to get a glimpse into his incredible experience!


Luca's video compilation

With the help of ELBA, Jessica spent a semester in New Jersey working at a research laboratory at TCNJ.

Check out her report to find out more about her experience!


Jessica's experience report

With the help of ELBA, Mehtap went to the College of New Jersey to complete a laboratory internship at the department of biology.

Check out her incredible report folder to find out more about her experience!


Mehtap's experience report

Erfahrungsbericht ELBA - Ana Pérez

Vor ein paar Monaten hatte ich das große Vergnügen, an einem Austauschprogramm zwischen der Berliner Hochschule für Technik (BHT) und dem The College of New Jersey (TCNJ) in den USA teilzunehmen. Zusammen mit drei anderen Studenten und einem Professor unserer Hochschule machten wir uns auf die Reise in ein anderes Land, um neue Erfahrungen und schöne Erinnerungen zu sammeln.

Das Programm begann bereits vor unserer Ankunft am TCNJ. Schon Wochen vor unserer Reise in die Vereinigten Staaten hatten wir viele unterhaltsame und produktive Online-Treffen, u.a. mit dem Professor des Fachbereichs Physik am TCNJ. Dabei trafen wir auch schon die Studenten, die für die spätere Reise nach Berlin ausgewählt worden waren. Wir lernten uns so gegenseitig schon mal ein wenig kennen und lösten die Rätsel, die die jeweiligen Gruppen ausgearbeitet hatten. Mitte Mai flogen wir dann endlich nach New Jersey. Vom Flughafen Newark, direkt an der Grenze zu New York City gelegen, ging es schließlich noch mit Zug und Taxi zu unserem Zuhause für die nächsten Tage: Ewing. Unsere Partneruniversität hatte uns ein zweistöckiges Haus, nur fünf Minuten vom TCNJ entfernt, zur Verfügung gestellt. Es war sehr geräumig, mit allen Annehmbarkeiten ausgestattet und wir haben uns direkt sehr wohl gefühlt. Schon bei der Ankunft wussten wir also, dass wir dort eine tolle Zeit verbringen würden!

Die ersten vier Tage verbrachten wir hauptsächlich im Laserlabor des TCNJ, wo wir entweder mit den anderen Studenten an spannenden Projekten arbeiteten, den Campus erkundeten oder uns mit der beeindruckenden Fülle an Instrumenten vertraut machten, die hier für die vielen Experimente zur Verfügung standen. Es war faszinierend, einfach nur auf dem Campus zu sein; manchmal fühlte ich mich wie in einem typischen amerikanischen College-Film. Es war auch sehr erfüllend zu sehen, wie man das theoretische Wissen, das wir an der BHT erworben hatten, in der Praxis anwenden konnte. Wir haben mit Lasern, Hologrammen und Mikrocontrollern gearbeitet, garniert mit ein wenig Programmierung hier und da. Alles in allem war diese technische Erfahrung für alle sehr befriedigend, spannend und bereichernd.

Aufgrund der Graduation Week am TCNJ hatten wir neben der Arbeit im Labor auch ein paar Tage frei, um uns einige Sehenswürdigkeiten anzusehen. Da der Big Apple (aka NYC) nur eine Stunde entfernt war, fuhren wir gleich zwei Tage hintereinander dorthin. Seine freie Zeit in solch einer fantastischen Stadt zusammen mit meinen Kommilitonen zu verbringen, habe ich sehr genossen. Bevor wir schließlich nach Deutschland zurückkehrten, lud uns ein Kommilitone und sehr guter Freund von der BHT, der zufälligerweise gerade am TCNJ für seine Bachelorarbeit forschte, zu sich nach Hause zum Grillabend ein. Dies war zweifellos die beste Art und Weise, diese erstaunliche Reise gebührend abzuschließen und statt “Lebewohl” ganz sicher nur ein "bis zum nächsten Mal" zu sagen.

So wie die amerikanischen Studenten uns ihre Projekte und Aufbauten am TCNJ gezeigt hatten, haben wir das Gleiche etwas später mit ihnen gemacht, als sie nach Berlin kamen. Es wurden außerdem viele Exkursionen und Seminare für sie durchgeführt, wie z.B. die Ausflüge zum Fritz-Haber-Institut, dem Ferdinand-Braun-Institut oder auch das Holografie-Seminar von Prof. Dr. Jürgen Eichler.

Zusammengefasst würde ich keine Sekunde zögern, wieder an das TCNJ zu gehen, sollte sich mir die Gelegenheit bieten. Solcherlei Programme ermutigen Studenten, ihre gewohnte Umgebung und damit mal ihre allseits bekannte Komfortzone zu verlassen. Fachliche Weiterbildung kann man an der Hochschule lernen, soziale aber nur, indem man mit Menschen aus anderen Ländern interagiert. Das funktioniert am besten, wenn alle dabei Spaß haben und man gemeinsam an interessanten Experimenten und Projekten arbeitet. Diese Reise war für mich eine Erfahrung, die ich jedem Studenten sofort mit geschlossenen Augen empfehlen würde.

Erfahrungsbericht ELBA - Christopher Ries

Hallo liebe Interessent*innen,

ich war Teil der USA-Exkursion unter der Leitung von Herrn. Prof. Dr. Sommerer vom 15.05.22 - 23.05.22 und hatte eine super interessante, lehrreiche sowie aufregende Zeit. Doch erst einmal kurz zu mir bevor ich euch spannende Details der Reise nenne! :-)

Mein Name ist Christopher Ries und ich studiere Physikalische Technik / Medizinphysik im zweiten Semester an der Berliner Hochschule fur Technik (wer hat‘s gedacht :D). Lasertechnik fand ich schon immer attraktiv, wurde jedoch im Laufe des Studiums zu meinem größten Interessensfeld, weshalb ich mich auf diese Exkursion beworben habe. Da meine Noten eher durchschnittlich sind, hatte ich nicht mit einer Zusage gerechnet, wodurch die Freude umso größer war, als die Zusage kam! Hierbei möchte ich alle ermutigen, die an sich selbst zweifeln: wenn ihr etwas machen möchtet, macht es! Zweifelt nicht an euch selbst, bewerbt euch, denn wider erwarten, kann es klappen. :-)

Nun zu den Erfahrungen vor Ort:

Die Zeit vor Ort war eine wissenswerte Reise durch verschiedene Stationen der TCNJ. Der Hauptfokus lag jedoch in der Bildung eines Laserlicht-beugenden, optischen Element (engl. diffractive optical element, DOE) vom Start bis zum Ende. Das Ergebnis seht ihr in den zwei Bildern am Ende des Berichts. Und ja man durfte das selbst gebastelte DOE sogar mit nach Hause nehmen ohne vom Zoll angehalten zu werden!!

Die Herstellung erfolgte in Zusammenarbeit mit den dortigen Studierenden, wodurch man schnell ins Thema kam, sowie automatisch neue Kontakte knüpfte. Vom Anrühren von Chemikalien bis hin zur direkten Arbeit mit Lasern war alles dabei. Der wichtigste Punkt blieb stets erhalten: Spaß haben! Sofern euer Interesse geweckt wurde, wie genau im Detail ihr ein DOE herstellt, solltet ihr definitiv das Laserlabor in TCNJ besuchen.

Viel Erfolg!

DOE mit rotem Laserpointer
Beugung des Laserstrahls verursacht das USA Bild

Erfahrungsbericht ELBA - Nora El-Ganainy

„Glückwunsch“ stand im Betreff einer meiner E-Mails im Postfach. Und von dem Moment an verging alles, wie im Flug.

Es dauerte keine zwei Monate und ging dann auch schon los. Natürlich durften wir in Zoom-Meetings die US-Studis kennenlernen. Um das Kennlernspiel interessanter zu gestalten, haben wir uns sogar gegenseitig Rätsel gestellt. Schon anhand der Rätsel waren die Schwerpunkte ihrer Lehre zu erkenne. Während wir unsere Rätsel eher auf den Aufbau und die Funktionsweise eines Lasers fokussiert haben, stellten sie uns Fragen zu Gitteraufbauten, die bestimmte Beugungsmuster erzeugen. Es war ein interessanter Austausch, vor allem da die Schwerpunkte zu Beugungserscheinungen nur grundlegend in meinen Modulen behandelt wurden. Die US-Studis haben im Vergleich zu uns wesentlich mehr Erfahrung auf diesem Fachgebiet. Punkten konnten wir aber durch unser tiefgreifendes Wissen im Bereich Laser. Zwar wurden Beugungserscheinungen, welche die US-Studis durchgeführt haben, ebenfalls mit Lasern gemacht, aber es war schnell zu erkennen, dass ihnen ein Grundverständnis in dem Bereich Laser fehlt. Damit haben wir uns aber gegenseitig voneinander bereichert. Während sie uns erklärt haben, welche Arten von Beugungserscheinungen es gibt und wie sie entstehen, haben wir ihnen einen Einblick in die Lasertechnik gegeben.

Mit einem Nudelauflauf und leckerem Bananenbrot wurden wir erstmal in den USA von einem BTH-Studi empfangen. Nach einem schönen Abendessen im Garten durften wir auch schon in unsere Zimmer. Wir hatten nicht nur einen eigenen Garten, sondern auch ein eigenes Haus. Es war das typische amerikanische Bild, dass man aus dem Fernseher kennt.

Noch nicht ganz ausgeruht vom Jetleg, aber aufgeregt über das Bevorstehende sind wir am darauffolgenden Tag ins Labor gegangen. Nicht nur von der Campusgröße war ich begeistert, auch die Ausstattung der Labore hat mich fasziniert. Gefolgt von unserem Ziel einen selbst entworfenen DOE (Diffractive optical instrument) mit nach Deutschland zu nehmen, mussten zunächst unsere Grundkenntnisse im Bereich Beugungserscheinungen gefestigt werden. Dafür hat ein BHT-Studi gesorgt, der Vorort an seiner Bachelorarbeit geschrieben hat. Nachdem er und der Verantwortliche uns in die Projektarbeit eingewiesen haben, konnten wir sofort loslegen. Die Herstellung eines DOEs erfolgte über mehrere Tage. Dabei wurde jeden Tag Schritt für Schritt an dem DOE gearbeitet. Unsere Mittagspausen verbrachten wir in einen der vielen Kantinen, die durch ihre kulinarischen Gerichte geprägt waren. Es war für jeden was dabei.

Eine weitere sehr interessante Erfahrung war das Bauen einer Uhr mithilfe uns zu Verfügung gestellten Komponenten (Mikrocontroller, Kabel und Gehäusebauteile). Und um für Ehrgeiz und einen Konkurrenzkampf zu sorgen, wurde aus dem langweiligen Bauen einer Uhr ein Wettbewerb nach Zeit. Die große Belohnung war ein Starbucks Gutschein im Wert von $30. Auf die Plätze, fertig, los… Wer flink beim Bauen war, bekam den Gutschein. Durch einen zu spät festgestellten Wackelkontakt meines Mikrocontrollers sah ich keinen Sieg mehr in Sicht. In den Genuss des Gutscheins dufte ich aber dennoch kommen, da der Gewinner einer von uns vier mitreisenden war.

Die Zeit verging schneller als gedacht. Es war eine unglaubliche Erfahrung für eine kurze Zeit in das amerikanische Studentenleben einzutauschen, mit US-Studenten zu reden, ihre Vorlesungsräume und ihre Labore kennenzulernen. Gefallen hat mir aber auch das außeruniversitäre Leben mitzuerleben. Ich bekam Einblicke in eine völlig neue Welt, hatte die Möglichkeit mich mit Einheimischen zu unterhalten und Wissen auszutauschen. Ich kam nach Deutschland zurück und hatte eine völlig andere Einstellung gegenüber des Bildungserwerb im Ausland. Abgesehen von den vielen tollen Geschenken, die man mitbringt, bringt man auch wertvolles Wissen mit. Ich wäre jederzeit wieder bereit in die USA zu fliegen.

Erfahrungsbericht ELBA - Oktay Senel

Moin,

Mein Name ist Oktay und ich war im Rahmen des ELBA während meines Masterstudiums im Fach Physikalische Technik/Medizinphysik für knapp 1.5 Wochen am TCNJ in den USA.

Der Aufenthalt In den USA war gegen (hoffentlich) Ende der Covid-Pandemie (Mai 2022) und wurde in einer kleinen Gruppe gemacht. Ich bin mit drei anderen Studierenden und einem Professor in die USA geflogen. Unser Ziel war es einen kleinen Einblick in die Örtlichkeiten am TCNJ zu bekommen und uns die Forschung vor Ort anzuschauen.

Dies haben wir bei Prof. McGee und in seinem Labor dann auch gemacht. In der Woche konnten wir nachvollziehen, wie man in dem Labor vor Ort mit Hilfe von Licht optische Gitter herstellen kann. Dafür haben wir jeden Schritt einmal durchgeführt und unsere eigenen optischen Gitter hergestellt. Zunächst haben wir eine Lösung von Lösungsmittel und eigentlich interessantem Material hergestellt und diese dann als Spin-Coating auf ein Glas-Substrat aufgetragen. Anschließend haben wir mit Hilfe von Laserlicht und Interferenz ein optisches Gitter hergestellt. Es war sehr spannend diese Schritte nachzuvollziehen und (teilweise) selbst durchzuführen.

In dem Labor von Prof. McGee gibt es verschiedene Möglichkeiten aus dem Spin-Coating ein Gitter herzustellen. Wir haben uns die verschiedenen Möglichkeiten angeschaut und fachlich besprochen. Auch wenn die Zeit sehr knapp war konnte ich so lernen, was die Unterschiede sind.

Eine vollautomatisierte Herstellung von Diffraktiven optischen Elementen (DOE) war das Highlight. im Labor kann man mit Hilfe eines Spatial Light Modulators (SLM) die Oberfläche des Spin-Coatings so formen, dass ein DOE entsteht.

Mit diesem DOE kann man dann ein gewünschtes Bild (oder in meinem Fall die Buchstaben BER) mit Hilfe eines Laserpointers z.B. an die Wand projizieren.

Um die Physik dahinter zu verstehen und kleine Diskussionen mit den Studierenden und Prof. McGee zu führen, in denen ich Wissen und Vorstellungen austauschen konnte gab es auch während dem kurzen Aufenthalt genügend Zeit.

Auch wenn wir nur eine kurze Zeit vor Ort waren, habe ich so einen spannenden Einblick in die Forschung von Prof. McGee und das Leben von Studierenden am TCNJ bekommen.

Ein Bild meines DOE auf dem Glassubstrat

Erfahrungsbericht ELBA - Christian Jetschni

Name, Studiengang/Forschungsgebiet, Stipendiat

Christian Jetschni, Studiengang Biotechnologie, Doktorand

1. Wann haben Sie Ihren Exchange am TCNJ verbracht?

Der Exchange ging vom 04.04.2022 - 04.05.2022. Allerdings bin ich schon am 01.04.22 in Amerika angekommen, um den Jet-Lag wegzuschlafen.

2. Wer ist am TCNJ Ihr/e Professor/in, in welcher Funktion ist er/sie tätig und womit beschäftigt sie/er sich?

Während meiner kurzen Zeit drüben habe ich viele unterschiedliche Professoren und Professorinnen kennenlernen dürfen. David McGee war mein Hauptansprechpartner und Joe Baker hat mir einen Arbeitsplatz während meines Aufenthalts geboten. Als Leiter des Physik-Departments und einer der Gründer des ELBA-Projekts hatte McGee bereits alle Hände voll zu tun gehabt, aber ich bin glücklich darüber, dass er sich ab und zu die Zeit für mich nehmen konnte. Er und seine Studenten arbeiten an vollkommen neuen Konzepten und Ideen in seinem Photoniklabor. Joe Baker ist in der Chemoinformatik (Computational Chemistry) und Modellierung tätig und seine Arbeitsgebiete überlappen thematisch am meisten mit dem, woran ich arbeite. Ironischerweise hatte ich letzten Endes mit ihm am wenigsten Zeit verbracht. Unter der Annahme, dass ich ihn ja jederzeit sehen könnte, habe ich andere Termine immer vorgezogen gehabt. Als meine Abreise näher rückte, merkte ich dann erst, dass ich in der Hinsicht nachlässig war und eine gute Gelegenheit verstreichen ließ. Shawn Sivy verwaltet die High-Speed-Computing-Einrichtungen an der TCNJ und hat einige Einblicke gewährt. Die Ausstattung dort ist wirklich überragend. Einen kurzen Einblick in die Bioinformatik und in die Genetik habe ich von Sudhir Nayak und seiner Arbeitsgruppe erhalten. Aber am meisten Zeit habe ich bei den Pflanzenbiologen mit Melkamu Woldemariam verbracht. Bei ihm durfte ich nicht nur die Klasse besuchen und in der Arbeitsgruppe zuhören, sondern wir haben uns auch gern einfach nur für einen Kaffee getroffen.

3. Was haben Sie während Ihres Aufenthalts getan, womit haben Sie sich beschäftigt?

Wegen der Kürze der Dauer und da ich bereits in meinen finalen Stadien der Doktorarbeit bin hatte ich keine direkten Aufgaben während meines Aufenthalts. Daher sah ich es als meine Hauptbeschäftigung an Social-Networking zu betreiben und die amerikanische Kultur zu erleben. Mit den Professoren und Professorinnen standen eigentlich immer Klassenbesuche, Gastvorträge und Forschungsdiskussionen auf dem Programm. Und wenn ich mal einen freien Platz in meinem Terminkalender hatte, besuchte ich einen von den vielen zahlreichen Events die so auf dem Campus stattfanden. Ob es sich jetzt um ein sportliches Event, den Besuch eines Orchesters oder die Besichtigung einer Wellness-Expo für Mental Health handelte, hat da wenig Unterschied für mich gemacht.

4. Was hat Ihnen fachlich am besten gefallen an dem Aufenthalt? … ein Highlight?

Am meisten hat mir der Austausch mit den Studenten gefallen. Ganz egal wofür sie sich interessierten, der Enthusiasmus war immer ansteckend. Ein besonderer Tag war die „Celebration of Student Achievement“, wo Studenten campusweit Poster aufstellen durften, um ihre Arbeiten zu präsentieren. Da die TCNJ nicht nur naturwissenschaftliche Studiengänge anbietet, war die Themenvielfalt auch ziemlich ausgiebig. Von psychologischen Themen wie „What is Intelligence?“ bis praktischen Nieschenwissen wie „Innate Habitat Preferences of Eastern Kingsnakes“ oder auch gesellschaftskritischen Themen wie „Does privilege awareness affect women’s evaluation of all men“, war alles mit dabei.

5. Welchen fachlichen Mehrwert ziehen Sie aus dem Austausch?

Da ich bereits im dritten Jahr meiner Doktorarbeit bin hatte ich keine hohen Erwartungen an meinen Exchange geknüpft. Als ich allerdings das ganze High-Tech-Equipment an der TCNJ gesehen hatte, habe ich es ein bisschen bereut gehabt. Hätte ich im Vorhinein ein paar Vorkehrungen getroffen, hätte ich einige Versuche dort starten und in Deutschland dann auswerten können. Sowohl die High-Speed-Computing-Einrichtungen, als auch die Laboreinrichtungen wie die Massenspektroskopie-Geräte wären da besonders von Interesse für mich gewesen.

6. Was ist Ihnen besonders aufgefallen?

Die Beziehung zwischen College und Studenten und die Nähe zwischen Professoren und Studenten. In Deutschland fühlt sich die Beziehung zwischen Universitäten und Studenten an wie eine Dienstleistung. Man weiß was erwartet wird/man zu erwarten hat und alles hat seine Hierarchie. Dort fühlt sich die Universität eher an wie eine Gemeinschaft. Studenten engagieren sich auch sehr viel in ihrer Freizeit für das College. Zum Beispiel werden viele Events dort komplett von den Studenten geplant und auch durchgeführt. Viele Studenten leben auf dem Campus und laufen auch mit dem der Universität zugehörigem Merchandise rum und deren sozialen Kreise drehen sich auch größtenteils um die Universität. Die Professoren und Studenten verstehen sich auch super und die Atmosphäre ist sehr eng und familiär. Ob ich mir allerdings selber so eine innige Beziehung mit meiner Universität gewünscht hätte, bin ich mir selber nicht ganz sicher.

7. Welchen persönlichen Gewinn ziehen Sie aus dem Austausch?

Ich habe viele neue Leute kennengelernt und soziale Kontakte knüpfen können und viel von der amerikanischen Kultur erleben dürfen. Die amerikanischen Universitäten haben auch einen durchweg positiven Eindruck bei mir hinterlassen.

Erfahrungsbericht ELBA - Benedikt Frie

1. Wann haben Sie Ihren twinning staff exchange am TCNJ verbracht?

Vom 05.12.2021 bis zum 10.12.2021.

2. Wer ist am TCNJ Ihr/e Partnerin, in welcher Funktion ist er/sie tätig und womit beschäftigtsie/er sich?

Heather Fehn ist “Chief of Staff” im Präsidialbüro. Eine Tätigkeit vergleichbar mit der Arbeit einer „Persönlichen Referentin“ an der BHT. Sie koordiniert die Arbeiten des Präsidiums, unterstützt die Entwicklung der Strategie der Hochschule und ist für die Betreuung des „Boards of Trustees“ (Kuratorium vergleichbar) der Hochschule zuständig.

3. Was haben Sie während Ihres Aufenthalts getan, womit haben Sie sich beschäftigt?

Das von Heather aufgestellte Programm beinhaltete Treffen mit dem Provost (vergleichbar einem Amt aus Erstem/r Vizepräsidenten*in und Kanzler*in), dem Haushälter, der Leiterin der Studienverwaltung, Teilnahme an der Präsidiumsrunde (Präsidentin und Vizepräsident*innen), der Dekanerunde und verschiedenen Board Meetings. In mehreren Meetings wurde der Stand der Strategieplanung vorgestellt.

4. Was ist Ihnen besonders aufgefallen?

Die Überzeugung der Mitglieder der Hochschule aus verschiedenen Statusgruppen an derrichtigen Institution zu lehren, zu forschen zu studieren und zu administrieren. Das TCNJ zeichnetsich im Umkreis des Staates New Jersey und der Nachbarstaaten durch eine hohe Reputationaus.

5. Was hat Ihnen am besten gefallen an dem Aufenthalt? … ein Highlight?

Mitglieder des Studierendenparlamentes hatten mich an einem Abend zum Essen in die „dininghall“ auf dem Campus eingeladen und anschließend auf eine vorweihnachtliche „studentholiday“ Party. Verschiedenste Studierendengruppen hatten Angebote zum Thema „holidayseason“ vorbereitet.Gäbe es bei uns eine Mensa, die Frühstück, Mittagessen und Abendessen anbietet dabeidurchgehend auch als Arbeitsraum zur Verfügung steht, käme das der „dining hall“ gleich.

6. Welchen beruflichen Mehrwert ziehen Sie aus dem Austausch?

Bei evtl. und vor allem kulturellen Unterschieden zwischen amerikanischen und deutschenHochschulen, gibt es im Bereich der Administration und der Gremien sehr viele gemeinsameProblemfelder und eine darauf basierende ähnliche Herangehensweise. Die Hochschule ist seiteinem Jahr bei einem Strukturveränderungsprozess. Auslöser des Prozesses sind diezurückgehenden Einnahmen. Eine Lösung wird gesehen in einer Auffächerung derStudienangebote und/oder eine Öffnung der Angebote für bisher nicht erreichte Studierfähige.Ob und wie am Budget Einsparungen vorgenommen werden können, wird ebenso diskutiert. Inder Kürze der Zeit einer Arbeitswoche konnte ich an mehreren Sitzungen teilnehmen und soeinen vertieften Einblick in die Arbeits- und Diskussionsprozesse bekommen.Ich bin neugierig und erwartungsfroh auf den Gegenbesuch, der für Ende September 2022vorgesehen ist. Eine sicherlich anschließende Diskussion der Gemeinsamkeiten oderUnterschiede wird eventuell das Bild abrunden, dass wir alle mit ähnlichen Problemen zukämpfen haben. 

7. Welchen persönlichen Gewinn ziehen Sie aus dem Austausch?

Mit jedem Kontakt vor Ort entstehen Verbindungen, die für eine zukünftige Zusammenarbeitaber auch für einen evtl. privaten Austausch die Basis sind. Die Art und Weise, wie ichaufgenommen wurde ist beispielgebend für Gastfreundschaft

Erfahrungsbericht ELBA - Maike Ohlsen-Rakautz

1. Wann haben Sie Ihren staff exchange am TCNJ verbracht?

Vom 28. November bis 2. Dezember 2022.

2. Wer ist am TCNJ Ihre Partnerin, in welcher Funktion ist sie tätig und womit beschäftigt sie sich?

Meine Austauschpartnerin ist Gem Perkins. Sie ist die Referentin des Prorektors für Akademische Angelegenheiten, Jeffrey M. Osborn, Ph.D. – Gem unterstützt den Prorektor bei alltäglichen Führungsaufgaben, sie plant und koordiniert diverse Veranstaltungen, unterstützt verschiedene Gremien-Ausschüsse und sie arbeitet eng mit der Personalabteilung zusammen.

3. Was haben Sie während Ihres Aufenthalts getan, womit haben Sie sich beschäftigt?

Während meines Aufenthaltes habe ich mich mit der Strategieentwicklung des TCNJ beschäftigt. Der neue Strategieplan „Extending our Excellence“ wurde im Jahr 2022 implementiert und ich hatte die Gelegenheit mit den Verantwortlichen über die Entwicklung des Plans und die strategischen Ziele ausführlich zu sprechen und zu diskutieren. Darüber hinaus beinhaltete das von Gem konzipierte Programm Treffen mit der Präsidentin, dem Prorektor, Teilnahme an der Präsidiumsrunde (Präsidentin und Vizepräsident*innen), der Dekanerunde und Board Meetings. Außerdem konnte ich an verschiedenen Veranstaltungen der Hochschule (Woman`s Professional Network Event, Diversity Summit und Helen Shaw Staff Excellence Celebration) teilnehmen, die in der Woche, als ich vor Ort war, stattgefunden haben.

4. Was ist Ihnen besonders aufgefallen?

Die Offenheit – insbesondere der TCNJ Hochschulleitung – mit der man mir entgegengekommen ist und mir detaillierten Einblick in die strategischen Planungen der Hochschule gegeben hat. Meine Gesprächspartner*innen sind sehr transparent – sowohl auf die Highlights – als auch auf negative Erfahrungen, die man währenden des Strategieprozesses gemacht hat, eingegangen.

5. Was hat Ihnen am besten gefallen an dem Aufenthalt? … ein Highlight?

Besonders gefallen hat mir, dass ich die Präsidentin und die stellvertretende Vizepräsidentin für Strategie und Planung bei einem Strategietreffen mit der Abteilung für „Finance and Business Services“ begleiteten durfte. Die Hochschulleitung hat dieses Treffen nicht nur genutzt, um mit den Mitgliedern der Verwaltung über den Strategieplan zu diskutieren, sondern sie auch aktiv bei der Umsetzung der Strategie einzubinden.

6. Welchen beruflichen Mehrwert ziehen Sie aus dem Austausch?

Ich konnte durch die Hochschulleitung und durch die Mitarbeiter*innen des TCNJ einen umfassenden Einblick in den Strategieprozess an einer amerikanischen Hochschule gewinnen. Auch wenn sich nicht alles auf unsere Hochschule übertragen lässt, so habe ich doch viele Anregungen bekommen, die man bei einem zukünftigen BHT-Strategieprozess sehr gut nutzen kann.

7. Welchen persönlichen Gewinn ziehen Sie aus dem Austausch?

Neben dem fachlichen Austausch und der Möglichkeit zur Vernetzung mit den amerikanischen Kolleg*innen habe ich einen wertvollen Einblick in die amerikanische Kultur gewinnen können. Begeistert bin ich von der sehr großen Gastfreundschaft der Amerikaner*innen.

Erfahrungsbericht ELBA - Maria Huxoll

1. Wann haben Sie Ihren staff exchange am TCNJ verbracht?

Vom 25.09. bis 01.10.2022. Eine Herbstwoche mit immer noch durchschnittlich 25 Grad Celsius und strahlendem Sonnenschein.

2. Wer ist am TCNJ Ihr/e Partnerin, in welcher Funktion ist er/sie tätig und womit beschäftigt sie/er sich?

Meine Austausch-Partnerin ist Loretta MaGuire, Head of Internal Audit am TCNJ, Stabsstelle der Präsidentin. Auf Basis eines mit der Hochschulleitung abgestimmten Risikoinventars und Prüfungsplans prüft sie teils selbst bestimmte Bereiche am TCNJ, zum Anderen koordiniert sie aber auch die Arbeit extern beauftragter audits an Wirtschaftsprüfer und führt follow ups der Feststellungen durch. Sie berichtet regelmäßig an die HS-Leitung wie auch an den Risiko- und Prüfungsausschuss des Board of Trustees (Aufsichtsgremium). Neben der ähnlichen Funktion an der Hochschule, verbindet Loretta und mich noch eine Reihe anderer Punkte. Im Laufe der Woche haben wir viele persönliche Erfahrungen geteilt, die weit über den beruflichen Austausch hinaus gingen. Das war einfach TOLL!

3. Was haben Sie während Ihres Aufenthalts getan, womit haben Sie sich beschäftigt?

Mein Terminkalender war gut gefüllt. Gleich am ersten Tag hatte ich Gelegenheit mit der Präsidentin über den Austausch, die Steuerung von Hochschulen im Allgemeinen und den am TCNJ angewandten Managementinstrumenten zu sprechen. Aus geplanten 60 min wurden schließlich angeregte 90 min und ein bleibender Eindruck von dieser empathischen, energischen Frau. Es folgten weiterer Austausch mit Prof. David McGhee, dem Programm-Koordinator am TCNJ, einem Treffen mit einem BHT Studenten, dem es in den USA so gut gefällt, dass er vielleicht sogar seinen Phd dort ablegen will, einer geführten Tour über den Campus mit jeder Menge Infos zu Gebäuden und Historie des Colleges sowie Möglichkeiten und Notwendigkeit des Sponsorings am TCNJ und der Besuch einer Physikvorlesung. Ich hatte Gelegenheit an mehreren internen wie auch Sitzungen mit Externen beizuwohnen und am „every day“-Geschäft teilzuhaben. Dazu gehörten der jour fixe im Office of Global Engagement, dem vierteljährlich stattfindenen meeting des Risikoausschusses des Board of Trustees, ein meeting mit Wirtschaftsprüfern des TCNJ und auch die Teilnahme am Round Table der Uni-Revisoren der USA (nationwide, aber ostküstenlastig). Jede nicht offiziell verplante Minute habe ich genutzt, um mit meiner Programm-Kollegin Loretta über unsere Revisions-Tätigkeiten zu sprechen. Wir haben Gemeinsamkeiten aber auch deutliche Unterschiede diskutiert.

4. Was ist Ihnen besonders aufgefallen?

Die Professionalität und Stringenz mit der Managemententscheidungen getroffen, dokumentiert und tief in die Hochschule hinein verfolgt werden, hat mich besonders beeindruckt. Einher geht das allerdings auch mit einer bemerkenswerten, im Vergleich zur BHT deutlich höheren, Personaldecke. Der finanzielle Rahmen ist aufgrund der Möglichkeit Sponsorengelder einzuwerben und Studiengebühren zu erheben, ebenso ungleich höher als an der BHT.

5. Was hat Ihnen am besten gefallen an dem Aufenthalt? … ein Highlight?

Besonders gefallen hat mir die Möglichkeit am normalen Tagesgeschäft wie auch an besonderen meetings (BoT) teilnehmen zu können. Auf diese Weise hatte ich Gelegenheit ein authentisches Bild von der Arbeitsweise am TCNJ zu bekommen. Darüber hinaus hat mich die Offenheit, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Amerikaner ehrlich beeindruckt.

6. Welchen beruflichen Mehrwert ziehen Sie aus dem Austausch?

Für mich war der Besuch am TCNJ die beste Fortbildung seit 10 Jahren. Hier habe ich live und in tatsächlicher Aktion erlebt, wie und mit welchen Instrumenten und externer Unterstützung die Interne Revision dort arbeitet, um die - durch die Prüfungen gewonnenen - Erkenntnisse anschließend in die Steuerung der Hochschule einfließen zu lassen. Meine Kollegin hat mich mit viel praktischen Erfahrungen bis hin zu Konzeptpapieren „versorgt“, die ich als „best practice“-Beispiele zum Teil auch in meinen Arbeitsalltag integrieren werde.

7. Welchen persönlichen Gewinn ziehen Sie aus dem Austausch?

Wenngleich die Woche in den USA – und eigentlich waren es ja auch nur 5 Tage – knapp bemessen war, ziehe ich persönlich das Fazit, dass die Reise menschlich wie fachlich ein absoluter Gewinn war. Ich bin wirklich begeistert! Dieser Besuch beweist für mich einmal mehr wie wichtig Austausch und persönliche Beziehungen sind. Politische, gesellschaftliche und kulturelle Weltbilder ändern sich, Vorurteile weichen auf und man wechselt viel stärker die Perspektive. Das sollte für beide Seiten gelten. Von einer Meta-Ebene aus betrachtet, hat dieser Austausch sicher auch zur Völkerverständigung beigetragen und wird es weiterhin tun. Darüber hinaus hatte ich endlich einmal wieder Gelegenheit englische Sprachkenntnisse anzuwenden. Das war einerseits herausfordernd, denn mein Auslandsstudium in Kanada liegt mehr als 25 Jahre zurück. Kurz vor dem Abflug kam schon so etwas wie Nervösität auf, ob ich den sprachlichen Anforderungen noch gewachsen sein würde. Aber gebucht war gebucht und am Ende hat sich die Sorge auch als total unbegründet herausgestellt. Gerne wieder!

Erfahrungsbericht ELBA - Dr. Martina Mauch

1. Wann haben Sie Ihren staff exchange am TCNJ verbracht?

In der Zeit vom 17. Bis 23. Oktober 2022 habe ich den Staff Exchange am College of New Jersey verbracht.

2. Wer ist am TCNJ Ihr/e Partnerin, in welcher Funktion ist er/sie tätig und womit beschäftigt sie/er sich?

Meine Tauschpartnerin ist Dr. Judi Cook. Sie ist geschäftsführende Direktorin (Executive Director) des Center for Excellence in Teaching and Learning (https://cetl.tcnj.edu/), wo sie Ressourcen und Weiterbildungsmöglichkeiten für Lehrkräfte zur Unterstützung innovativer und effektiver Kursgestaltung zur Verfügung stellt. Bevor sie ihre derzeitige Rolle übernahm, war Dr. Cook von 2014-2022 TCNJs erste Direktorin des Office of Instructional Design (https://instructionaldesign.tcnj.edu/). Sie kam von der Salem State University in Massachusetts zum TCNJ in New Jersey, wo sie 16 Jahre lang als Fakultätsmitglied – auch in der professoralen Rolle - in der Abteilung Medien und Kommunikation tätig war. Zu ihren Forschungsinteressen gehören Universal Design (https://de.wikipedia.org/wiki/Universal_Design), aktives Lernen und digitale Pädagogik.

3. Was haben Sie während Ihres Aufenthalts getan, womit haben Sie sich beschäftigt?

Judi und ich planten seit April 2022 in monatlichen Online-Meetings meinen Aufenthalt am TCNJ. Entsprechend war mein Terminkalender strukturiert und gut gefüllt. Gleich zu Beginn erhielt ich durch eine Erkundung des TCNJ-Campus einen guten Eindruck von den Gebäuden, den Räumlichkeiten und deren technische Ausstattung für die Lehre und von den vielfältigen Möglichkeiten des Campus für studentische Aktivitäten.

Darüber hinaus habe ich mich mit der (digitalen) Lehre und deren Weiterentwicklung am TCNJ beschäftigt, in dem ich an zwei Lehrveranstaltungen (Communication class von Dr. Cook, Microbiology lab class von Prof. Dr. Zaara Sarwar), am Teaching and Learning Council (https://governance.tcnj.edu/other-committees-and-councils/tlc/ ) und am staff meeting mit Judis Vorgesetzten den Vice Provost teilnahm. Intensive Gespräche mit meiner Tauschpartnerin zeigten mir den Stand zur Digitalisierung in der Lehre am TCNJ auf. Insgesamt sind wir an der BHT ähnlich aufgestellt. Besonders interessant war der Austausch mit amerikanischen Studierenden und den drei BHT-Studenten, die zurzeit vor Ort waren. Die amerikanischen Studierenden interessierten sich für das deutsche Bildungssystem und deren Finanzierung. Die BHT-Studierenden sind u. a. von den Möglichkeiten an Ressourcen und Laborräumen am TCNJ beeindruckt.

Auf der Veranstaltung “Faculty4share”, organisiert vom Office of Academic Affairs und the Faculty Senate, wurden drei Forschungsarbeiten in kurzen Vorträgen dargestellt. Die organisatorische „Klammer“ bildeten die Anfangs- und die Abschlussgespräche mit Dr. Christa Olson, geschäftsführende Direktorin des Centers for Global Engagement (https://cge.tcnj.edu/).

4. Was ist Ihnen besonders aufgefallen?

Ich bin beeindruckt von der enormen Gastfreundschaft meiner Austauschpartnerin. Sie hat im Vorfeld alles super organisiert und sich am TCNJ sehr um mich gekümmert. Außerdem haben mir die Räumlichkeiten und viele Gespräche gefallen. Zum Beispiel ein Gespräch über die zusätzliche Unterstützung, die Studierende erhalten, wenn sie häufig in den Kursen fehlen oder schlechte Noten haben, und für die Mitarbeiter des Fachbereichs, damit sie nicht in ein Burnout fallen.

Gefallen hat mir ebenfalls, dass Judi einen Austausch zwischen Lehrenden zum Thema “Understanding the Changing Landscape of Online Education (CHLOE)” organisiert hat, der auf dem CHLOE-7-Bericht basierte. Sie stellte die Kernaussagen des Berichts vor und gab mir die Gelegenheit, die Leitprinzipien des Wissenschaftsrat zur Digitalisierung in Lehre und Studium in Deutschland vorzustellen (https://www.wissenschaftsrat.de/download/2022/9848-22.html).

Anschließend diskutierten wir mit den Lehrenden über die Weiterentwicklung der Lehre am TCNJ. Als Fazit lässt sich festhalten, dass Lehrende beider Hochschulen (TCNJ & BHT) der Meinung sind, dass gute Pädagogik bei der digitalen Lehre an erster Stelle steht und die Didaktik vor der Technologie kommen muss.

5. Was hat Ihnen am besten gefallen an dem Aufenthalt? … ein Highlight?

Ein Highlight waren die beiden Lehrbereiche, in denen Virtual Reality (VR) eingesetzt wird (VR in der Chemie und VR im Department of Nursing). Die Lernziele für die Studierenden in der Chemie sind das Kennenlernen von Molekülen in 3D und ein vertieftes Verständnis ihrer Funktionen. Beeindruckend war die Art und Weise, wie die Professorin in VR unterrichtete, d.h. die Dozentin ging mit den Studierenden in einen VR-Raum und erklärte 3D-Moleküle. In der Krankenpflegeausbildung wird eine VR-Anwendung zum individuellen Üben von Prozessabläufen bei Patientenuntersuchungen eingesetzt.

Ein weiteres Highligt ist das Accessibility Resource Center des TCNJ ein Highlight (https://arc.tcnj.edu/), insbesondere wie motiviert die Assistant Vice President and Director, Meghan Sooy Sellet das Thema Barrierefreiheit am TCNJ vorantreibt.

6. Welchen beruflichen Mehrwert ziehen Sie aus dem Austausch?

Übernahme in die Praxis

Der Austausch bietet mir einen erheblichen beruflichen Mehrwert, da er mir ermöglicht, wertvolle Einblicke und Perspektiven anderer Fachleuten zu gewinnen. Diese Erfahrungen bereichern meine Arbeit in der Praxis und erlauben es mir, neue Ideen und innovative Ansätze in meinen beruflichen Tätigkeiten zu integrieren.

Qualität der Lehre fängt vor der Lehre an

Die Qualität der Lehre ist ein zentraler Aspekt, der bereits vor der eigentlichen Lehrtätigkeit beginnt. Durch den Austausch mit Dr. Judi Cook können wir an der BHT Impulse zur Qualitätssicherung der digitalen Lehre mitnehmen.

Strategien und Konzepte steuern Prozesse

Das TCNJ ist ein Best-Practice-Beispiel für Governance. Hier spielen Strategien und Konzepte eine entscheidende Rolle bei der Steuerung von Prozessen in einer Hochschule. Sie bieten klare Leitlinien und Visionen, die es ermöglichen, einzelne Bereiche und die Hochschule als Ganzes erfolgreich voranzubringen. Strategien legen die Ziele und Schwerpunkte fest, während Konzepte detaillierte Umsetzungspläne liefern. Transparente Prozesse gewährleisten, dass diese Strategien und Konzepte effektiv umgesetzt werden, indem sie klare Handlungsanweisungen und Verantwortlichkeiten bereitstellen. Durch die gezielte Steuerung von Prozessen auf der Grundlage von Strategien und Konzepten kann eine Hochschule ihre Effizienz steigern, ihre Qualität verbessern und ihre langfristigen Ziele erreichen.

7. Welchen persönlichen Gewinn ziehen Sie aus dem Austausch?

Der Blick über den Tellerrand war eine Bereicherung und Erweiterung meiner Perspektiven. Dies gilt sowohl auf persönlicher als auch auf beruflicher Ebene.

Erfahrungsbericht ELBA - Sandra Biering

1. Wann haben Sie Ihren Staff Exchange am TCNJ verbracht?

Ich hatte die Möglichkeit, direkt in der ersten Semesterwoche (29.08.22 bis 02.09.22) meinen Staff Exchange am TCNJ zu verbringen.

2. Wer ist am TCNJ Ihr/e Partnerin, in welcher Funktion ist er/sie tätig und womit beschäftigt sie/er sich?

Mein Austauschpartner am TCNJ war Dr. Mark Forest. Mark ist der Assistant Vice President for Student Affairs, Health & Wellness (Stellvertretender Vizepräsident für Studentische Angelegenheiten, Gesundheit & Wellness) und Director of Counseling and Psychological Services (Leiter der Beratungs- und Psychologischen Dienste). Im Gegensatz zu den meisten deutschen Hochschulen/Universitäten bietet das TCNJ ein umfassendes und klinisches Beratungsangebot im psychologischen Bereich, das für Studierende eine bis zu 3-monatige Beratungszeit einschließt.

3. Was haben Sie während Ihres Aufenthalts getan, womit haben Sie sich beschäftigt?

Ich habe Akteur*innen im studierendenunterstützenden Bereich (u.a. Studierendenservice, Studienberatung, Career Service, Familienbüro, Health and Wellness) getroffen, am Leadership Breakfast (Austausch zwischen Leitungen der Einrichtungen, Dekan*innen und der Präsidentin) teilgenommen und ein Meeting zur Vorstellung der strategischen Planung (durch die Präsidentin) besucht. Durch die Teilnahme an einer Lehrveranstaltung (Studium Generale) konnte ich das Peer Mentoring Programm für Mental Health kennenlernen und habe mich mit Studierenden ausgetauscht.

4. Was ist Ihnen besonders aufgefallen?

Die Offenheit der TCNJ-Mitarbeiter*innen und das Interesse dabei nicht nur über die eigenen Arbeitsbereiche zu sprechen, sondern in den Dialog zu gehen. Durch die andere Struktur des Colleges basierend auf dem amerikanischen Bildungssystems (Campus Cities) sind die verschiedenen Bereiche am TCNJ mit sehr vielen Mitarbeiter*innen ausgestattet, um den Bedürfnissen der Studierenden und damit verbunden der Unterstützung hin zu einem erfolgreichen Abschluss Rechnung zu tragen.

5. Was hat Ihnen am besten gefallen an dem Aufenthalt? … ein Highlight?

Zwei besondere Highlights waren die Convocation (Einführungsveranstaltung für Erstsemester) und das Leadership-Breakfast.

6. Welchen beruflichen Mehrwert ziehen Sie aus dem Austausch?

Ich konnte durch die Mitarbeiter*innen des TCNJ einen umfassenden Einblick in das amerikanische Bildungssystem gewinnen und mich über aktuelle weltweite Herausforderungen für Hochschulen/Universitäten austauschen.

7. Welchen persönlichen Gewinn ziehen Sie aus dem Austausch?

Ich habe den fachlichen und privaten Austausch sowie die Gastfreundschaft sehr geschätzt und berufliche Kontakte geknüpft.

Erfahrungsbericht ELBA - Steffen Prowe

1. Wann haben Sie Ihren staff exchange am TCNJ verbracht?

Nach Corona über den Teich reisen. Menschen dort in Präsenz treffen. Das war für mich lange kaum vorstellbar, aber vom 17. bis 22. April war der „Amercian Dream“ Realität.

2. Wer ist am TCNJ Ihr/e Partnerin, in welcher Funktion ist er/sie tätig und womit beschäftigt sie/er sich?

Durch den bereits vertrauensvollen Kontakt mit David McGee, der mit dem FB2 Medizinphysik bereits erfolgreich kooperiert, habe ich sehr gerne zugesagt, den Kontakt für die Biotechnologie als auch potenziell weitere Studiengänge des FB5 Life Sciences and Technology auszubauen.

3. Was haben Sie während Ihres Aufenthalts getan, womit haben Sie sich beschäftigt?

Als Mikrobiologe nahm ich mit den Kolleg:innen des Biology Department des TCNJ Kontakt auf. Dort hatte Jeff Erickson bereits unsere Master-Studentin Jessica Schmoll zur Masterarbeit an Mäuse-Neuronen aufgenommen. Auch die Masterstudentin Mehtap Akar war im selben Labor und hat die Experimente weiterentwickelt. Mit der Kollegin Zaara Sarwar und ihrem Mikrobiologie-Kurs hatten wir dann gleich Ostermontag einen Kurstermin. 5 Studierende der BHT aus meinem Kurs „Rechtskunde für Biotechnologie“ schalteten sich dann remote dazu. Wir hatten über 90 min einen sehr guten Austausch zu den unterschiedlichen Gesetzestexten zu Arbeiten mit humanen embryonalen Stammzellen (hES), den wir auch in einem Miro-Board online festgehalten haben. Zaara arbeitet sonst an Antibiotika-Resistenzen von pathogenen Bakterien und somit auch im Kontext meines Kurses von Regelungen zur Biologischen Sicherheit. Mit ihr als auch weiteren sehr aufgeschlossenen Kolleg:innen des TCNJ aus der Biologie, der Chemie und angrenzender Disziplinen konnte ich in vielen positiven Gesprächen Potenziale für eine verstärkte Zusammenarbeit, den Austausch von Studierenden und Staff-Membern als auch Optionen für weitere Abschlussarbeiten oder Forschungsprojekten von BHT-Studierenden besprechen. Auch mit meiner Kollegin Katja Weltin vom Career-Service stand ich in stetem Kontakt, da in den USA eine deutlich intensivere und professionell aufgestellte Betreuung zur Karriere bereits während und für die Zeit nach dem Studium erfolgt. Auch zahlreiche, sehr engagierte und motivierende Präsentationen von Studierenden-Projekten auf dem gesamten Campus-Gelände zeigten uns, dass das Zeigen und Verteidigen von sehr guten Projektfragestellungen in einer Öffentlichkeit ein sehr gutes Mittel darstellt, um sichtbar zu sein. Das fehlt definitiv am BHT-Campus, da sehr wenige interdisziplinäre und vor allem öffentlich bekannte Vernetzung stattfindet, in den meisten Fällen auf Ebene von Forschungsprojekten.

4. Was ist Ihnen besonders aufgefallen?

Auffallend ist, dass die Studierenden in kleinen Gruppen agieren und vor allem sehr viel Raum und Zeit haben unter Anleitung als auch selbst organisiert praktisch aktiv zu werden. Gerade die gemeinsame Nachbereitung von Kursen fiel auf oder auch das „Basteln“ an Projekten, die dann auch während der o.g. öffentlichen Veranstaltungen gezeigt werden. Hier ist die LNDW mit geringer aktiver studentischer Beteiligung nur ein schwacher Trost an der BHT.

5. Was hat Ihnen am besten gefallen an dem Aufenthalt? … ein Highlight?

Der Tag an der Syracuse University bestätigte diesen Eindruck, gleichwohl ist der dortige Campus nochmals größer, vor allem mit unglaublich attraktiven Flächen und super ausgestatteten Räumlichkeiten versehen. Oft auch durch Spenden reicher Absolvent:innen ermöglicht.

6. Welchen beruflichen Mehrwert ziehen Sie aus dem Austausch?

Insgesamt war die freundliche Offenheit, die Spontanität als auch der Wille an internationaler Interaktion der engagierten Kolleg:innen am TCNJ als auch später in Syracuse auffällig. Auch Studierende sind am aktiven Austausch interessiert und zeigen auch die kritische Sichtweise unseren derzeitigen Umweltprobleme als auch aktuellen politischen Fragestellungen gegenüber. Vielleicht ist auch durch das Modell der sehr hohen Studienkosten für die etwas höhere aktive Beteiligung verantwortlich, wo in Deutschland die frei verfügbare Bildung ohne hohe Kosten manchmal in eine etwas laxere und unverbindlichere Art des Studiums mündet.

7. Welchen persönlichen Gewinn ziehen Sie aus dem Austausch?

In jedem Fall sind die internationalen und persönlichen Kontakte sehr wertvoll und werden mir im Studiengang Biotechnologie als auch im Projekt MINT-VR-Labs helfen, eine breitere Perspektive beizubehalten. Und die individuellen Erfahrungen unserer Studierenden vor Ort bestärken mich darin, dieses Programm in jedem Fall engagierten, leistungswilligen und fokussierten Studierenden als großen Schritt hin zu einer beruflichen Kariere wärmstens zu empfehlen.

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