Von April bis Juni 2026 absolviert Iryna Parkhomets, Doktorandin im dritten Jahr der Lebensmitteltechnologie an der Nationalen Universität für Lebensmitteltechnologien, ein internationales Forschungspraktikum an der Berliner Hochschule für Technik (BHT). Das Praktikum wird mit Unterstützung des Referats Internationales der BHT durchgeführt und im Rahmen des DAAD-Programms PACK IT gefördert, das auf die Stärkung der ukrainisch-europäischen wissenschaftlichen Zusammenarbeit abzielt. Die Projektkoordination liegt bei Nataliia Zaiets.

Das Praktikum stellt eine wichtige Phase in der fachlichen Entwicklung der Nachwuchswissenschaftlerin dar und trägt zur Integration ihrer Forschung in den europäischen Wissenschaftsraum bei. Das Programm verbindet Lehrmodule, wissenschaftliche Forschung und interkulturellen Austausch und entspricht damit den Zielen internationaler Initiativen wie DAAD PACK IT, die die Zusammenarbeit zwischen ukrainischen und deutschen Hochschulen fördern.

Während ihres Aufenthalts in Berlin nimmt Iryna Parkhomets an Kursen und Trainings teil, die darauf abzielen, ihre akademischen und kommunikativen Kompetenzen zu stärken. Parallel dazu liegt der Schwerpunkt des Praktikums auf der Forschung im Bereich der Backwarentechnologie unter Verwendung von amaranthbasierten Zutaten. Die Arbeiten werden mit moderner Laborausstattung durchgeführt, die in den Laboren des Fachbereichs V – Life Sciences and Technology an der BHT zur Verfügung steht. Dies ermöglicht die Untersuchung der rheologischen Eigenschaften von mit Amaranthmehl angereichertem Teig sowie die Analyse des Einflusses unterschiedlicher Amaranthkonzentrationen auf Wasseraufnahme, Teigstabilität und strukturmechanische Eigenschaften. Ziel der Forschung ist es außerdem, optimale technologische Parameter zur Verbesserung der Qualität und des Nährwerts von Backwaren zu bestimmen.

Die Forschungsarbeiten werden in Zusammenarbeit mit Prof. Claudia Pickardt und Prof. Stefan Junge durchgeführt. Insbesondere unterstützt Claudia Pickardt die Laborforschung maßgeblich, unter anderem bei der Versuchsplanung, der Interpretation der Ergebnisse sowie bei der Anwendung moderner Ansätze der Lebensmitteltechnologie. Die Betreuung und Koordination durch Stefan Junge tragen zur Gesamtorganisation des Praktikums bei und fördern die erfolgreiche Integration der Forschungsarbeit in das internationale akademische Umfeld.

Ein wichtiger Bestandteil des Praktikums ist zudem das kulturelle Programm, das die Auseinandersetzung mit der Geschichte und Kultur Berlins umfasst. Dies trägt zu einem tieferen Verständnis des europäischen Kontexts bei und unterstützt die Anpassung an das internationale akademische Umfeld.

Rückblickend auf ihre Erfahrungen merkt Iryna Parkhomets an:

"Das Praktikum an der BHT bietet eine wertvolle Möglichkeit, meine Forschungskompetenzen in einem internationalen Umfeld weiterzuentwickeln und mit modernen Methoden und Geräten zu arbeiten. Die Unterstützung des akademischen Teams sowie die kollegiale Atmosphäre machen diese Erfahrung sowohl fachlich bereichernd als auch persönlich inspirierend."

Das Praktikum in Berlin erweist sich bereits als wertvolle Erfahrung, die wissenschaftliche, akademische und kulturelle Komponenten miteinander verbindet. Es trägt zur Weiterentwicklung von Forschungskompetenzen, zum internationalen wissenschaftlichen Austausch sowie zum beruflichen Wachstum in einem globalen Kontext bei. Das Projekt läuft weiterhin und bietet Perspektiven für zukünftige Doktorandinnen und Doktoranden sowie für die Fortführung internationaler Kooperationen. Es wird erwartet, dass es zukünftige Teilnehmende inspiriert und die Entwicklung neuer Ideen sowie gemeinsamer Forschungsinitiativen fördert.