Im Rahmen des Bildungsprogramms des PACK IT-Projekts besuchten ukrainische und deutsche Studierende gemeinsam mehrere Produktionsstandorte von Schwarz Produktion, die mit den Produktionssystemen von Lidl verbunden sind. Die Exkursion, die mit Unterstützung von Prof. Stefan Junge organisiert wurde, bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, moderne industrielle Produktionsprozesse, Automatisierungstechnologien, Qualitätskontrollsysteme sowie groß angelegte Logistiklösungen der heutigen Lebensmittelindustrie kennenzulernen.
Während des Besuchs erhielten die Studierenden Einblicke in verschiedene Produktionsbereiche, in denen Lebensmittel hergestellt und verpackt werden. Besonders beeindruckend war die Besichtigung der Speiseeisproduktion, bei der automatisierte Abfüllsysteme, Gefriertechnologien, Verpackungslinien und Qualitätskontrollverfahren vorgestellt wurden. Die Studierenden zeigten großes Interesse an der Geschwindigkeit und Präzision der vollautomatisierten Produktionsprozesse.
Die Gruppe besuchte außerdem Produktionsanlagen für Schokolade, wo Fachkräfte des Unternehmens die Prozesse der Zutatenvorbereitung, Temperaturkontrolle, Formgebungstechnologien und automatisierten Verpackungslösungen erklärten. Dabei wurde deutlich, wie moderne Produktionslinien fortschrittliche Automatisierung mit kontinuierlicher Qualitätsüberwachung verbinden.
Ein weiterer wichtiger Programmpunkt war die Besichtigung des Bereichs zur Verpackung von Nüssen. Dort lernten die Studierenden Sortiertechnologien, Gewichtskontrollsysteme, Vakuumverpackung sowie Logistikprozesse kennen. Die Exkursion zeigte anschaulich, wie Sensoren und automatisierte Systeme eingesetzt werden, um Verpackungsgenauigkeit, Produktsicherheit und Produktionseffizienz sicherzustellen.
In den Backwarenproduktionsanlagen beobachteten die Teilnehmenden industrielle Backsysteme, Technologien zur Teigvorbereitung, automatisierte Öfen, Kühlsysteme und Verpackungsprozesse. Besonders hervorgehoben wurden der hohe Grad an Sauberkeit, Organisation und technologischer Koordination, der für groß angelegte Lebensmittelproduktion erforderlich ist.
Neben den technischen Aspekten bot die Exkursion wertvolle Möglichkeiten für interkulturellen Austausch und fachliche Kommunikation zwischen ukrainischen und deutschen Studierenden. Der gemeinsame Besuch der Produktionsstandorte förderte Diskussionen über ingenieurwissenschaftliche Ansätze, Industriestandards, Nachhaltigkeit und zukünftige berufliche Perspektiven in internationalen Produktionsumgebungen.
Nach der Rückkehr nach Berlin umfasste das Programm außerdem kulturelle Aktivitäten und Exkursionen, die gemeinsam von Prof. Nataliia Zaiets und Prof. Stefan Junge organisiert wurden. Die Studierenden nahmen an einer Stadtführung durch Berlin teil, besuchten den Deutschen Bundestag, unternahmen eine Bootsfahrt durch Berlin und besichtigten die historischen Schlösser Schloss Glienicke und Schloss Sanssouci in Potsdam. Diese Aktivitäten boten den Teilnehmenden die Möglichkeit, mehr über deutsche Geschichte und Kultur zu erfahren und gleichzeitig die Kommunikation sowie die Verbindungen innerhalb der internationalen Studierendengruppe zu stärken.
Der Besuch bei Schwarz Produktion wurde zu einem wichtigen Bestandteil des PACK IT-Bildungsprogramms und stärkte die Verbindung zwischen akademischem Lernen und industrieller Praxis. Gleichzeitig erhielten die Studierenden wertvolle internationale Erfahrungen und erweiterten ihr Verständnis moderner Produktionstechnologien.





