Das Forschungsprojekt „Architekturen der Sicherheit – Die Sichtbarkeit der Unsicherheit (ArchSiU)“ untersucht, wie Sicherheitsmaßnahmen im öffentlichen Raum technisch wirksam und zugleich stadtbildverträglich, ästhetisch und nachhaltig gestaltet werden können. Im Mittelpunkt stehen insbesondere Fahrzeugsicherheitsbarrieren, die öffentliche Plätze und Veranstaltungen vor Überfahrtaten schützen.

Das interdisziplinäre Projekt verbindet ingenieurwissenschaftliche Fragestellungen der Berliner Hochschule für Technik mit künstlerischen und gestalterischen Perspektiven der Technischen Universität Berlin. Untersucht wird, wie bestehende Sicherheitsarchitekturen das Erscheinungsbild öffentlicher Räume sowie das subjektive Sicherheitsempfinden beeinflussen und in welchem Verhältnis ihre Wahrnehmung zum tatsächlich geleisteten Schutz steht.

Mithilfe visueller Feldforschung, Fallstudien, Interviews mit Expert*innen sowie der Analyse technischer Daten werden bestehende Sicherheitsarchitekturen untersucht und technische sowie gestalterische Kriterien ermittelt. Ziel ist es, Grundlagen für Sicherheitskonzepte zu entwickeln, die Schutzwirkung, Gestaltung und eine nachhaltige Nutzung des öffentlichen Raums miteinander verbinden.

Laufzeit
08.2020 – 04.2025

Projektleitung an der BHT
Prof. Thomas Sakschewski

Projektpartnerin
Prof. Dr. Stefanie Bürkle, Technische Universität Berlin

Förderung
Anschubfinanzierung TU Berlin, Qualifizierungsstelle (Promotion) BHT